Stadtführer für`s Smartphone – Touristinformation to go
Geht es Ihnen nicht auch oft so, dass Sie in einer fremden Stadt unterwegs sind und merken, dass Sie die Geschichte des Ortes sehr interessiert? Schade nur, dass das Touristenbüro schon geschlossen hat und die aufwändige Suche übers Google auf Ihrem Smartphone ist auch keine verlockende Aussicht. Sie wollen nicht suchen, Sie wollen schauen und genießen und ganz nebenbei Ihren Horizont ein wenig erweitern. Wir kennen das Problem von unseren eigenen Städtetrips und haben uns vorgenommen, Abhilfe zu schaffen.
Wir sind drei Studenten. Peer studiert Informatik, Henrik Kommunikations- und Mediendesign und Corinne studiert Journalistik. Die perfekte Kombination für unser Vorhaben. Denn wir wollen irgendwann in der Zukunft einen Dienst für Smartphones bereitstellen, der – basierend auf dem Prinzip der Cloud – Informationen über jeden gewünschten Ort liefern kann. Die Cloud erlaubt es auch, dass Nutzer zusätzliche Informationen über den eigenen PC bereitstellen. Momentan sieht es so aus, dass wir für herausragende Punkte und Sehenswürdigkeiten in unserer Umgebung eigene Texte erstellen und aufnehmen – schließlich sollen Sie die Infos, wie bei einer Stadtführung, hören und nicht lesen müssen. Weiterreichende Informationen werden durch automatisch erstellte Suchmaschinenabfragen geliefert. Hier sind wir aber noch am hadern mit einer ansprechenden Text-to-Speech Software.
Da die meisten Smartphones über GPS verfügen, wird eine mediacityport-Stadtführung immer ein individuelles Erlebnis sein. Sie selbst entscheiden, wohin es geht, das Programm ermittelt über die Standortdaten Ihres Telefons, Ihre Position und macht Sie auf Sehenswertes aufmerksam. Aber keine Angst vor Datenklau, die Standortdaten werden ausschließlich für das Programm genutzt und anschließend gelöscht.
Das ganze Projekt steckt wirklich noch in den Kinderschuhen. Langsam planen wir erste Testläufe in unserer Heimatstadt. Bis alles einmal soweit gewachsen ist, dass es deutschland-, europa- oder sogar weltweit zur Verfügung steht, vergehen sicher noch einige Monate und Jahre. Sicher ist auch, dass wir, sollten wir Erfolg haben, die Arbeit nicht alleine bewältigen können. Aber das ist alles Zukunftsmusik.

